Orthopädische Praxis im Ärztehaus Bonn-Röttgen – Leistungsspektrum

Extrakoporale Stoßwellentherapie (ESTW)

Bei der extrakorporalen Stoßwellentherapie werden Ultraschallwellen in therapeutisch hochenergetischer Weise angewendet. Zunächst wurde diese Therapieform zur intracorporalen Zertrümmerung von Blasensteinen verwendet. Da Studien zeigten, dass auch Verkalkungen und Mineralisationsherde an Sehnenansätzen erfolgreich durch Stoßwellen behandelt werden können, werden Stoßwellen seit vielen Jahren extrakorporal angewendet. Hierbei handelt es sich im Gegensatz zu der sonstigen Ultraschalltherapie um Schallwellen, deren Intensität weit über denen der bekannten Ultraschalltherapie liegen. Die hochenergetischen Ultraschallwellen werden bei der fokussierten Stoßwelle im Schallkopf gebündelt, sodass auf den Behandlungspunkt eine höhere mechanische Energie wirken kann. Durch das Ausbreiten dieser Schallwellen im Gewebe wird durch die dort vorhandenen Mechanorezeptoren eine Reaktion ausgelöst, die unter anderem durch Stammzellenaktivierung die Regeneration des Gewebes ermöglicht.

Folgende Erkrankungen lassen sich besonders gut mittels dieser Stoßwellentherapie behandeln:
Kalkschulter
Fersensporn
Achillessehnenbeschwerden
Ansatzschmerzen von Bändern und Muskeln an ihren Ansatzpunkten
Trochantertendopathie (Sehnenansatzentzündung im Bereich der Hüfte)
Patellaspitzensyndrom (schmerzhafte Ansatzentzündung im Bereich der Kniescheibe)
myofasziales Schmerzsyndrom
Durchblutungsstörungen
schlecht heilende Wunden
nicht heilende Knochenfrakturen

Der Vorteil der Behandlung ist eine medikamentenfreie Therapie ohne relevante Nebenwirkungen, frei von Röntgenstrahlen und häufig operationsvermeidend.